Equipment

by JasminH

Die Packliste

Mein Motto beim Packen lautet:
„Was auf den Tisch passt, kommt mit – der Rest nicht.“
Minimalismus ist mein Leitprinzip. Daher nehme ich wirklich nur das Nötigste mit. Kleidung kann ich unterwegs an den Campingplätzen schnell mit der Handwäsche reinigen. Für den Norden packe ich diesmal auch Regenklamotten und ein zusätzliches Radtrikot ein. Für den Fall, dass eins mal nass werden sollte.
  • Zelt, Schlafsack und Isomatte
  • Ladegeräte + Steckdosen-Reiseadapter
  • Fahrradcomupter
  • Sonnenbrille
  • 2x Radhose
  • 3x Radtrikot (1x lang und 2x kurz)
  • Kleidung für kalte Tage/Nächte
  • Regenhose und -Jacke
  • Kulturtasche u.a.m. Sonnencreme und 1.Hilfe-Set
  • Fahrradwerkzeug inkl. Fahrradschlauch
  • leichte Schuhe
  • Campingkocher mit Tassen-Mahlzeiten und Instant-Nudeln
  • 2x Trinkflaschen
  • Reisepass
  • Snacks
  • ...
Die Packliste hat sich im Gegensatz zur letzten Reise nach Kroatien nicht viel verändert, bis auf den oben genannten Punkt bezüglich der Regenkleidung.
alles was in die Taschen muss

Die Verpflegung

Für diese Reise habe ich mich wieder dazu entschlossen, meinen Campingkocher einzupacken. Er schenkt mir Freiheit und sorgt dafür, dass ich unterwegs immer eine günstige Mahlzeit zubereiten kann.

Morgen

Morgens gab es meist einen Stopp bei einem Supermarkt um mich dort mit einem Frühstück und Snacks für den Tag zu versorgen. Abhängig von der Route konnte es allerdings gut sein, dass dieser Einkauf erst nach 30 bis 50 gefahrenen Kilometern möglich war - aber umso mehr verdient ist das Frühstück dann :)

Mittag

Zur Mittagszeit habe ich mir, je nach Umgebung, auch gerne etwas Warmes oder Typisches aus der Region gegönnt.

Abend

Abends kam dann regelmäßig mein Campingkocher zum Einsatz. Mit Wasser bereitete ich mir einfache Mahlzeiten wie Instantnudeln oder Tassen-Mahlzeiten zu – eine praktische Lösung, da viele Campingplätze weder Kiosk noch Imbiss bieten und nicht immer die Gelegenheit vorhanden ist vor dem Campingplatz einen Supermarkt aufzusuchen. Ab und zu gönnte ich mir beim täglichen Einkauf jedoch auch etwas Besonderes: eine größere Fertigmahlzeit oder ein frisches Baguette mit Wurstaufschnitt.

Leckeres Essen auf dem Campingkocher zubereiten

Das Bike

Mein Cube Nuroad Pro FE 2023 hat mich auch auf dieser Reise wieder zuverlässig begleitet. Das Gravelbike hat sich bereits im vergangenen Jahr auf meiner Tour nach Kroatien bewährt – und auch diesmal war es ein treuer Partner. Am Taschen-Setup habe ich kaum etwas verändert. Neu hinzugekommen ist lediglich eine selbstgenähte Oberrohrtasche, in der ich meine Zeltstangen und etwas Werkzeug untergebracht habe. Da die Bedingungen im Norden deutlich feuchter sind, habe ich mein Packsystem entsprechend angepasst. Das Zelt verstaute ich getrennt vom Schlafsack in einer eigenen Packtasche, damit dieser trocken blieb. Meine Regenkleidung hatte ich in einem separaten Packsack griffbereit, den ich meist außen am Rad befestigte – so konnte ich bei plötzlichem Wetterumschwung schnell reagieren.

Das Taschen-Setup besteht aus:

  • Frontloader Lenkertasche (universelle Größe)
  • Backloader Satteltasche (15L), auch als Arschrakete bekannt
  • Zwei kleine Taschen für die Fahrradgabel
  • zwei Oberrohrtaschen eine davon ist selbstgenäht

Das Packsystem ist denkbar einfach:

  • Backloader: Hier habe den Schlafsack, die Isomatte, den Campingkocher und das Handtuch transportiert.
  • Frontloader: Enthielt ausschließlich Kleidung.
  • Gabeltaschen: Einmal das Zelt und für die andere Fahrradschloss, Sonnencreme und andere Kleinigkeiten.
  • Oberrohrtasche Nr 1: Snacks und Handy
  • Oberrohrtasche Nr 2: Zeltstange, Fahrradschlauch, Werkzeug und Befestigungsmaterial (Kabelbinder, etc.).
Insgesamt brachte ich meine Fahrradtaschen auf ein Gewicht von knapp 9,5 kg. Dieses Setup sorgt für eine gleichmäßige und ausgewogene Verteilung des Gepäcks. Besonders praktisch finde ich, dass mein Zelt eine eigene Packtasche hat. So war es am Morgen, wenn es noch nass vom Tau war, besonders praktisch. Ebenso praktisch ist die Zugänglichkeit zur Tasche mit der Kleidung, da ich bei dem Wetter am Mittag oft vom Langarm-Trikot auf das Kurzarm-Trikot umgestiegen bin.

Riesen Dank an mein Ladeadapter

Mein Cycle2Charge-Adapter hat sich wieder als praktisch erwiesen: An mein Nabendynamo angeschlossen, konnte ich unterwegs Handy, Fahrradcomputer und Kopfhörer problemlos aufladen – besonders nützlich, da viele Campingplätze keinen Strom bieten.
voll beladenes Fahrrad Der Cycle2Charge Ladeadapter am Fahrrad

Das Zelt

Es ist bereits die 3. Reise mit diesem Zelt. Ich bin nach wie vor überzeugt. Es besteht aus zwei Schichten: einem Innenzelt aus Moskitonetz und einem Außenzelt aus strapazierfähigem Nylon. Auch bei Tau oder Regen bin ich immer trocken geblieben. Besonders positiv finde ich das kompakte Packmaß von etwa 30 x 20 cm und das geringe Gewicht von nur 1.500 Gramm. Dieses Zelt ist somit eine gute Wahl für meine Touren. Dennoch überlege ich für die nächste Reise ein freistehendes Zelt, das mit mehr als nur einer Zeltstange auskommt und dafür stabiler steht.


Das Zelt aufgebaut Der Platz im Innenraum