Das Bike
Mein Cube Nuroad Pro FE 2023 hat mich auch auf dieser Reise wieder zuverlässig begleitet. Das Gravelbike hat sich bereits im vergangenen Jahr auf meiner Tour nach Kroatien bewährt – und auch diesmal war es ein treuer Partner.
Am Taschen-Setup habe ich kaum etwas verändert. Neu hinzugekommen ist lediglich eine selbstgenähte Oberrohrtasche, in der ich meine Zeltstangen und etwas Werkzeug untergebracht habe.
Da die Bedingungen im Norden deutlich feuchter sind, habe ich mein Packsystem entsprechend angepasst. Das Zelt verstaute ich getrennt vom Schlafsack in einer eigenen Packtasche, damit dieser trocken blieb. Meine Regenkleidung hatte ich in einem separaten Packsack griffbereit, den ich meist außen am Rad befestigte – so konnte ich bei plötzlichem Wetterumschwung schnell reagieren.
Das Taschen-Setup besteht aus:
- Frontloader Lenkertasche (universelle Größe)
- Backloader Satteltasche (15L), auch als Arschrakete bekannt
- Zwei kleine Taschen für die Fahrradgabel
- zwei Oberrohrtaschen eine davon ist selbstgenäht
Das Packsystem ist denkbar einfach:
- Backloader: Hier habe den Schlafsack, die Isomatte, den Campingkocher und das Handtuch transportiert.
- Frontloader: Enthielt ausschließlich Kleidung.
- Gabeltaschen: Einmal das Zelt und für die andere Fahrradschloss, Sonnencreme und andere Kleinigkeiten.
- Oberrohrtasche Nr 1: Snacks und Handy
- Oberrohrtasche Nr 2: Zeltstange, Fahrradschlauch, Werkzeug und Befestigungsmaterial (Kabelbinder, etc.).
Insgesamt brachte ich meine Fahrradtaschen auf ein Gewicht von knapp 9,5 kg. Dieses Setup sorgt für eine gleichmäßige und ausgewogene Verteilung des Gepäcks. Besonders praktisch finde ich, dass mein Zelt eine eigene Packtasche hat. So war es am Morgen, wenn es noch nass vom Tau war, besonders praktisch. Ebenso praktisch ist die Zugänglichkeit zur Tasche mit der Kleidung, da ich bei dem Wetter am Mittag oft vom Langarm-Trikot auf das Kurzarm-Trikot umgestiegen bin.
Riesen Dank an mein Ladeadapter
Mein Cycle2Charge-Adapter hat sich wieder als praktisch erwiesen: An mein Nabendynamo angeschlossen, konnte ich unterwegs Handy, Fahrradcomputer und Kopfhörer problemlos aufladen – besonders nützlich, da viele Campingplätze keinen Strom bieten.